FDP - Mehr Demokratie für Siegburg

FDP Siegburg

Mittwoch
08. September. 10
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FDP - Mehr Demokratie für Siegburg
Wahlprogramm der FDP Siegburg zur Kommunalwahl 2009
Die Folgen des Demografischen Wandels
Kinderbetreuung
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Öffentliche Gebäude und Straßen
Finanzen

Kinderbetreuung

Viele berufstätige Eltern haben Anstellungen, bei denen Spätschichten oder gar Nachtschichten der Normalfall sind. So sind beispielsweise die MitarbeiterInnen von Polizei, Krankenhäusern, Justizvollzuganstalt und der Gastronomie/Hotelerie nicht in der Lage, die normalen Öffnungszeiten der Kindergärten von 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr optimal zu nutzen. So ergeben sich für Berufstätige mit Arbeitszeiten außerhalb des „Standards“ bei der Unterbringung oft Probleme. In der Regel richten sich die Öffnungszeiten der Stätten nämlich nach den üblichen Arbeitszeiten der Angestellten des Kindergartens und nicht nach denen ihrer Kunden. Das geschieht nicht immer ganz freiwillig, da besondere Öffnungszeiten zuerst auch eine Kostenfrage sind.
Das Angebot für die Betreuung von unter 3-Jährigen hilft insbesondere den jungen Eltern, die nach der Geburt nicht die volle geförderte Elternzeit in Anspruch nehmen wollen oder können. Hinzu kommt, dass eine frühe Förderung, auch im sprachlichen Bereich, durch ein solches Angebot erleichtert wird.
Das wichtigste Zukunftsgut einer Gesellschaft, die Kinder, muss höchste Priorität bei der Betrachtung von Förderung durch die Gesellschaft haben. Daher muss das  Angebot an Kinderbetreuung in den unterschiedlichsten Ausformungen für jeden bezahlbar werden. Siegburg hat sich durch seine katastrophale Schuldenpolitik in den vergangenen Jahren um die Chancen eines kostenlosen Kindergartenangebotes gebracht. Hier müssen die Prioritäten neu gesetzt werden.  
 
Die FDP setzt sich ein für
  • ein unter den bestehenden Kindertagesstätten abgestimmtes, erweitertes und bedarfsgerechtes Angebot an Servicezeiten für die Kinder Berufstätiger;
  • die Weiterentwicklung des Tagesmütterangebots;
  • die Förderung von Unternehmensinitiativen zur Gründung von Betriebskindergärten;
  • den schnelleren Ausbau der Betreuung von unter 3-Jährigen;
  • mindestens ein beitragsfreies Kindergartenjahr für alle Kinder. Ziel muss der generell freie Kindergartenbesuch sein.