Pressemitteilung der Liberalen Senioren, NRW zum Thema "Rente" vom 21. April 2016

                  Zur Bekämpfung der Altersarmut: Rentenkassen von Kosten für politische                                 Maßnahmen entlasten

 

Schröder: Große Koalition bedroht die Generationengerechtigkeit

 

Liberale Senioren fordern Zinsausgleich für Menschen, die durch Kapitalrücklagen vorgesorgt haben

 

Die Liberalen Senioren in Nordrhein-Westfalen haben CDU/CSU und SPD davor gewarnt, die wachsende Gefahr der Altersarmut auf dem Rücken der Renten-Beitragszahler bekämpfen zu wollen. „Die große Koalition bedroht die Generationengerechtigkeit“, erklärt Peter Schröder, Landesvorsitzender der nordrhein-westfälischen Liberalen Senioren. Die Generation, die heute Rentenbeiträge zahle,  werde vor allem in NRW schon allein durch Gebühren für Kitas und Ganztagsschulen übermäßig belastet.

 

Um ein weiteres Absinken des Rentenniveaus nachhaltig zu verhindern und die nachfolgenden Generationen nicht zu überfordern, treten die Liberalen Senioren dafür ein, die Rentenkassen von den Kosten der von der Berliner Koalition gewollten Veränderungen wie die Senkung des Renteneintrittsalters und des Müttergeldes zu befreien und diese aus Steuergeldern zu finanzieren.

 

Für jene Bürgerinnen und Bürger, die ihre Altersversorgung über Kapitalrücklagen wie Lebensversicherungen bilden wollten und jetzt in der Nullzins-Ära aus dem Erwerbsleben ausscheiden, fordern die Liberalen Senioren einen Zinsausgleich. „Die Nullzinspolitik zerstört die Lebensplanung  all derer, die mit Zinserträgen aus dem angesparten Kapital ihr Leben im Alter finanzieren wollten.  Nun sind sie gezwungen, sofort an die Substanz zugehen. Ist diese aufgebraucht, stehen sie vor dem Nichts “, so Schröder. Dagegen erziele der Bundesfinanzminister durch die Nullzinspolitik immense Einsparungen und könne eine „schwarze Null“ schreiben. Daher sei ein Zinsausgleich aus dem Bundeshaushalt  für Menschen, die durch Kapitalrücklagen vorgesorgt haben, nicht nur gerecht, sondern für den Staat auch deutlich billiger als sie später durch Finanzleistungen unterstützen zu müssen.