FDP- Fraktion: Grüne auf einer weiteren Etappe zum Verbots- und Richtlinienstaat

„Wer in eine Innenstadt mit einem belebten Platz zieht, sollte wissen, dass der Lärmpegel an diesen Orten etwas höher ist als im Forsthaus mitten im Wald.“ Mit diesen Worten kommentierte der Vorsitzende der FDP Fraktion, Jürgen Peter, die Initiative der Grünen zu einem Masterplan für Open-Air-Veranstaltungen am Markt. „Dass nun gerade der Fraktionsgeschäftsführer Hans-Werner Müller von den Grünen seinen Wohnsitz am Markt genommen hat, tut mir für ihn nicht einmal leid. Denn er hätte wissen können, dass eine himmlische Ruhe, die die Grünen allerseits den Bürgern durch Verbote und Erlasse verordnen wollen, dort nicht zu finden ist.“

 

Die Grünen setzen mit diesem Antrag, hinter dem sich nichts anderes als eine neue Verbots- und Richtlinienorgie versteckt, die wir schon vom Land kennen, ihren Weg in den Verbots- und Richtlinienstaat fort. Allein der Hinweis auf den Freizeitlärmerlass des Landes NRW zeigt die Regelungswut der Grünen. Auch ohne den Erlass wird durch die Begrenzung der Spielzeit von Bands den Anwohnern genügend Ruhezeit gelassen.

 

Jede andere Stadt würde sich die Finger danach lecken, ein solches Open-Air-Kultur-Angebot für ihre Bürger im Zentrum der Stadt anbieten zu können, ohne gewaltige Haushaltsmittel in Bewegung zu setzen. Die Besucher aus dem Umland, die zu diesen Anlässen immer wieder in die Stadt strömen und dabei die örtliche Gastronomie und Geschäftswelt stärken, sind der Beweis für das erfolgreiche Konzept.
 

Dass die Grünen sich schwer tun, bei Anlässen von Fröhlichkeit mitzumachen, sieht man auch am konsequenten Fernbleiben von Stadtteil- und Kirmesfesten und Ereignissen wie Karneval usw.