Freie Demokraten stoßen Debatte über die Digitalisierung in Siegburg an.

Mit einer Reihe von Fragen hat die FDP Fraktion im Ausschuss für Kommunale Gesellschaftspolitik (AKGP) der Kreisstadt Siegburg die Debatte über die Möglichkeiten und Auswirkungen der Digitalisierung angestoßen. Die FDP will ein strategisches Konzept für die Förderung der Digitalisierung im öffentlichen Leben und in der Administration.

 

Der Sprecher der FDP im Ausschuss, Peter Schröder erklärte dazu: „In allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zieht die Digitalisierung ein. Das beginnt mit der Nutzung von Internet und Smartphones, geht weiter über die Veränderung der Nachrichten im Fernsehen und Presse, hält Einzug in Schulen und fordert auch Veränderungen in den kommunalen Verwaltungen. Die Digitalisierung bietet aus unserer Sicht großen Chancen, aber auch Risiken, die früh genug erkannt werden müssen, damit niemand abgehängt wird.“

 

Nach Auffassung der FDP geht es um die Sicherung der gesellschaftlichen Teilhabe für alle Gruppen und die Sicherung der dafür notwendigen Chancengerechtigkeit. Nachdem im Ausschuss deutlich wurde, dass die Stadt zurzeit nicht über ein geschlossenes strategisches Konzept verfügt, wird die Verwaltung auf Antrag der FDP einen Vorschlag unterbreiten wie ein solches Konzept unter Beteiligung der Politik geschaffen werden kann. 

 

„Wir sind mit diesem Ergebnis sehr zufrieden, weil damit sicher gestellt wird, dass das Thema Digitalisierung nicht an uns vorbei läuft, ohne dass wir auf den Prozess Einfluss nehmen können.“ erklärte Schröder abschließend.