Großer Andrang bei der Verleihung des Kunstpreises an Masoud Sadedin

Einen derartigen Besucherandrang gibt es im Siegburger Pumpwerk nur selten: Doch als am Sonntag im Rahmen der Ausstellungseröffnung „Invisible“ der Rheinische Kunstpreis an den Troisdorfer Künstler Masoud Sadedin verliehen wurde, mussten tatsächlich zahlreiche Gäste vor der Tür bleiben. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird seit 2002 vom Rhein-Sieg-Kreis verliehen. In diesem Jahr hatte die Jury unter der Leitung von Gabriele Uelsberg, Direktorin des LVR-Landesmuseums Bonn die anspruchsvolle Aufgabe, einen Preisträger aus 370 Bewerbungen auszusuchen. Sie entschied sich einstimmig für den aus dem Iran stammenden Troisdorfer Masoud Sadedin, der sich in der gesamten Region mit einer Vielzahl von Ausstellungen und Kunstwerken an öffentliche Plätzen einen Namen gemacht hat.

 

Der FDP-Kreisvorsitzende Jürgen Peter, die FDP-Kreistagsabgeordnete Renate Frohnhöfer und die FDP-Landtagskandidatin für das Siebengebirge Dagmar Ziegner gratulierten dem Künstler persönlich. Ziegner, die als kulturpolitische Sprecherin auch Mitglied der Jury war, erklärte: „Ich freue mich sehr, dass sich die Jury in diesem Jahr einstimmig für einen Künstler aus der Region entschieden hat, der nicht nur durch seine Werke, sondern auch durch sein Engagement in der Region überzeugt.“

 

Foto: v.l.n.r.Dagmar Ziegner, Masoud Sadedi, Renate Frohnhöfer, Jürgen Peter