Susanne Schneider MdL, FDP: Digitalisierung in der Medizin kann viele Vorteile bringen.

Susanne Schneider, MdL, Peter Schröder, LIS
Susanne Schneider, MdL, Peter Schröder, LIS

Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP Landtagsfraktion, Susanne Schneider MdL, war auf Einladung der Liberalen Senioren zu Besuch in Siegburg. Bei der Veranstaltung im Hotel Herting ging es zunächst um mögliche Vorteile der Digitalisierung in der Medizin für Senioren. Die technischen Möglichkeiten in der Praxis sind nahezu unerschöpflich. Das beginnt mit der Online-Sprechstunde ohne Wartezeiten beim Arzt, geht über die elektronische Patientenakte, die den Ärzten vollen Einblick in den  Verlauf von Behandlungen gibt, bis hin zur Operation unter Zuschaltung von Fachärzten aus allen Teilen der Welt. 

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Wie die Diskussion zeigte, stößt die Digitalisierung von allem bei älteren Menschen aber auch auf Skepsis, weil diese einen unkontrollierbaren Umgang mit ihren Daten befürchten. Hier sei noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten.

Susanne Schneider ging dann auch auf die Entwicklungen auf Landesebene ein und schilderte, welch großen Nachholbedarf die rot-grüne Landesregierung der jetzigen Regierung hinterlassen habe. Sowohl bei der Finanzierung der Krankenhäuser wie auch bei der Versorgung ländlicher Gebiete mit Hausärzten müsse gehandelt werden. Die Umsetzung eines Präventionsgesetzes ist für Susanne Schneider ein besonderes Anliegen, um  zum Beispiel die spezifische Gesundheitssituation von Männern zu verbessern. Sie will auch eine deutliche Verbesserung der Impfquoten erreichen, um gefährliche Infektionskrankheiten wie zum Beispiel Masern endgültig auszurotten.

 

Im Anschluss an die Veranstaltung mit der Landtagsabgeordneten gründeten die Liberalen Senioren eine Regionalgruppe Rhein-Sieg/Bonn und benannten Rosemarie Benn aus Neunkirchen Seelscheid zur Koordinatorin.