Pressemitteilung der FDP-Fraktion vom 15. Dezember 2017: Kein Wunder zu erwarten

Kreuzung am Kreishaus
Kreuzung am Kreishaus

Die zurzeit in Siegburg vor allem in den Sozialen Medien diskutierte Beschleunigung des Baues eines Kreisels am Kreishaus lässt kaum Hoffnung auf die Vermeidung der üblichen Staus. Dazu der FDP-Fraktionsvorsitzende Jürgen Peter: „Auch wenn der Landesbetrieb Straßenbau NRW eine Hochstufung des Kreisels in ihrer Prioritätenliste auf Nachfrage bestätigt hat, wird das Bauvorhaben trotzdem nicht schneller als in vier oder fünf Jahren realisiert werden können.“ 

Selbst wenn die Stadt Siegburg eine solche Maßnahme vorfinanzieren würde und  ein solcher Kreisel gebaut würde, ist nicht erwarten, dass die Stausituation wesentlich entschärft wird. Das liegt vor allem daran, dass der Kreisel an der Bonner Straße/Konrad-Adenauer-Allee ohne eine vernünftige Bypass-Lösung nicht leistungsfähig genug ist. Die Situation auf der Bonner Straße bis nach Sankt Augustin ist weiterhin durch vielfältige Medienbrüche (Wechsel zwischen Kreiseln und Lichtzeichenanlagen) so angelegt, dass ein Stau vorhersehbar und zwingend ist.

 

Nach Auffassung des FDP Fraktionsvorsitzenden braucht es für die Beseitigung der ständigen Staus auf der Mühlenstraße und Frankfurter Straße ein in sich geschlossenes Verkehrskonzept, das nicht auf einzelne Bauprojekte setzt, sondern großräumiger angelegt ist.