Pressemitteilung von FDP Fraktion und FDP Ortsvorstand am 4. Oktober 2019: FDP berät über den Entwurf Masterplan Haufeld

Auf einer gemeinsamen Sitzung der FDP Fraktion und des FDP Ortsvorstandes wurde nach der Präsentation des Masterplans durch das Büro „DeZwarteHond“ im Stadtmuseum am Montag über die Vorschläge des Planungsbüros beraten. Dabei ergaben sich positive aber auch bedenkliche Beurteilungen. 

Insgesamt verfolgt die Planung das Ziel, dass schon durch den Antrag von CDU und FDP vorgegeben war, nämlich eine Mischung aus Wohnen und Gewerbe, wobei die FDP besonders auf den Aspekt Wohnen und „Wohnen und Arbeiten“ Wert gelegt hatte. Damit wollte die FDP hier ein Gebiet schaffen, dass für junge Familien und für neue Formen der Arbeit geeignet ist. Diesen Aspekt erfüllt die vorgelegte Planung. 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist ein moderner Ansatz für Mobilität in diesem Gebiet. Jürgen Peter erklärte dazu: „Das Parken in einer Tiefgarage und in einer Quartiersgarage bringt wenig Autoverkehr in das Gebiet und ermöglicht trotzdem die Erreichbarkeit der Wohnungen. Ergänzt um Fahrradverkehr und Fahrradparkplätze werden die Trends für die Zukunft realisiert.“

Die von der FDP verfolgte strategische Entwicklung der Stadt zu einer Tagungsstadt wird durch die Planung eines zusätzlichen Hotels aufgegriffen. Die Planung lässt auch Entwicklungen für den Gesundheitsstandort zu, durch Optionen für Fach- und Hochschulen im medizinischen Bereich.

Weniger überzeugt zeigten sich die Teilnehmer von der Planung eines bis 12 Stockwerke hohen Gebäudes am Eingang zum Haufeld. Hier müssen nach Auffassung der FDP Korrekturen vorgenommen werden. 

Städtebaulich wird die Einbeziehung der Blickachsen zum Michaelsberg begrüßt, aber insgesamt braucht das Konzept eine Annäherung an das integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK), für das die ersten Mittel freigegeben worden sind. „Die Anbindung an das „grüne Band“ und die Verkehrsleitung besonders in Richtung Rhein-Sieg-Halle über die Bachstraße braucht einen besseren Übergang zwischen den beiden Großplanungsprojekten“, so der Fraktionsvorsitzende Jürgen Peter abschließend.